Die besten Risikomanagementschritte zur Verbesserung von

Als direkte Folge des manipulierten Abgasskandals verursachte Volkswagen neben dem Verlust von Markenwert und Reputationsschäden kostende Kosten in Höhe von über 25 Milliarden Euro. Die Banken mussten Milliardenstrafen für das im Wesentlichen gescheiterte operative Risikomanagement zahlen – genauso wie für unbeabsichtigte Sanktionsverstöße. Samsung hat einen Verlust von 10 Milliarden US-Dollar aufgrund eines Fehlers im Kreditoren-Risikomanagement erlitten.

Obwohl das Risikomanagement schon immer in Kraft war, waren es die Finanzkrise von 2008 und die darauf folgenden Ereignisse, die wirklich dazu anspornten, die Art und Weise, wie Risiken gehandhabt werden, zu überdenken. Diese Krise war das Ergebnis eines seltenen „schwarzen Schwanen“ und stellte die Praxis in Frage, historische Daten zu verwenden, um die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Ereignisse vorherzusagen. Das Corporate Risk Management hat sich seitdem stark verändert und hier werfen wir einen sehr kurzen Blick auf die daraus resultierenden Best Practices, um den Prozess und die Struktur zu verbessern.

Schritt 1: Risikoidentifikation

Der Prozess der Risikoidentifikation ist in den einzelnen Sektoren, der Art der Organisation und sogar für jedes Projekt sehr unterschiedlich. In einer ausgereiften Branche sind potenzielle Risiken allgemein bekannt, und Ein Versagen ist in der Regel nicht das Ergebnis eines unerwarteten Risikos, sondern das Ergebnis der nicht ordnungsgemäßen Risikosteuerung. Für ein Unternehmen in der Wachstumsphase kann es jedoch zahlreiche unvorhergesehene Gefahren geben, und hier ist Managementerfahrung für eine vorherige Identifikation unerlässlich.

Schritt 2: Screening und Auswirkungsanalyse

Die Priorisierung von Risiken in der Reihenfolge der Schwere und der Auswirkungen ist zweifellos der wichtigste Schritt, da er die Höhe der Ressourcen bestimmt, die für die Minderung spezifischer Risiken vorgesehen sind. Dies geschieht in der Regel in der Reihenfolge ihrer wahrscheinlichkeitsgewichteten Auswirkung.

Es gibt bestimmte Risiken, die numerisch quantifizierbar sind – in Bezug auf Wahrscheinlichkeiten und erwartete Verluste. Bestimmte Arten von Risiken wie Reputation oder Politik erfordern jedoch eine subjektivere Analyse. Einige Organisationen verlassen sich bei der Berechnung dieser Risiken auf gewichtete Faktoren, während andere historische Daten verwenden. Keines dieser Modelle ist jedoch perfekt, und dies selbst muss als Modellrisiko berücksichtigt werden.

Schritt 3: Planung und Strategien zur Risikominderung

Der Risikominderungsprozess zielt darauf ab, die Auswirkungen eines unerwünschten Ereignisses zu minimieren. Der genaue Prozess variiert je nach Art der Branche und Art des Risikos, aber die umfassendere Strategie fällt in einen der folgenden Bereiche:

Vermeidung – Änderung der Geschäftsstrategie, um ein Ereignis mit hohem Risiko zu vermeiden. Zum Beispiel, die Verzögerung des Starts in einem neuen Land, bis die Kommunalwahlen vorbei sind.

Controlling – Einführung von Schwellenwerten oder anderen Kontrollen und anschließende Überwachung auf Verstöße. Risiken werden hier nicht vermieden, sondern auf einem akzeptablen Niveau gehalten.

Hedging – ein einfaches Beispiel wäre eine Fluggesellschaft, die zukünftige Ölverträge kauft, um sich gegen das Risiko eines zukünftigen Anstiegs der Ölpreise abzusichern.

Transfer – Übertragung des Risikos auf einen Dritten, wie z. B. Kauf von Versicherungsschutz.

Flexibilität erhalten – die Möglichkeit, im Falle eines unerwünschten Ereignisses schnell die Richtung zu ändern.

Schritt 4: Überwachung und Feedback

Dies ist im Wesentlichen die Feedback-Schleife. Welche Strategien auch immer umgesetzt wurden, diese werden überwacht, um ihre Wirksamkeit zu bewerten. Interne oder externe Risikomanagement-Experten können mit Stresstests und Feedback beauftragt werden. Das Ergebnis dieser Analyse wird dann wieder in die bestehende Risikomanagementstruktur eingespeist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich an der Grundstruktur des Risikomanagements nicht viel geändert hat. Was sich jedoch geändert hat, ist, wie Risiken gewichtet und priorisiert werden.

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26-03-2018

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